Unser Trialog-Konzept.

Eine innovative Idee will der Freiheit und dem Leben dienen.

Das Trialog Konzept
Im Trialog: Klient - Zahnarzt - arsdentis

Wir arbeiten mit Herz und Verstand. Hier ein Zahnarzt im Trialog – im Dreieraustausch – in meiner Werkstätte.

Zahnarzt - Zahntechnik - Klient

Hier mit meinem Kollegen Oliver Brix in einem praktischen Workshop in unserer Werkstätte.

Das Trialog-Konzept von arsdentis: mit Herz und Verstand dem Leben dienen. editorial-dentallabor 6/2004 (Weiterentwicklung nach 13 Jahren Erfahrung). Stand 08/2017.

Geschichte und Hintergrund unseres Trialog-Konzeptes

Als ich 1986 mein Labor gründete, war es erklärtes Ziel, durch Qualität und Ästhetik zu überzeugen. Während meiner langjährigen Selbstständigkeit als Zahntechnikermeister sammelte ich so manche Erfahrung. Nicht immer waren meine hohen Ansprüche ge­fragt, auch wenn der Wunsch bei den Patienten vorhanden war. Und so musste ich mich oft fragen, ob der Weg, den unser Berufsstand geht, der richtige ist. Der Zahnarzt ist Kunde des Zahntechnikers und behandelnder An­sprechpartner des Patienten. Aber was ist der Patient für uns als Zahntechni­ker? Er ist der Träger und somit Käufer dessen, was wir herstellen. Letztlich kann man sagen: Er ist doch auch un­ser Patient/Klient, den wir jedoch we­der sehen noch hören.

Eigentlich ein Anachronismus, dachten wir!

Aus der Realität des Alltags wuchs der Anspruch, den Patienten/Klienten zu­frieden zu stellen und vielleicht auch zu begeistern, vor allem wenn dieser et­was Hochwertigeres und Schöneres wünscht, als es dies die Sozialgesetz­gebung vorsieht (und dies auch gerne adäquat honoriert). Es gibt Menschen, die sich für dentalen „Luxus“ entschei­den wollen und dazu sind wir nun mal durch jahrzehntelanges Lernen bei den besten Kollegen der Welt in der Lage, Zähne zu gestalten, die aussehen wie gewachsen (siehe Website). Kommt doch das Beste selten von alleine. Ebenso sollte unser Tun nicht darauf beschränkt sein, nur dem offiziellen Auftraggeber möglichst alles recht zu machen. Ist dies doch ein Anachro­nismus in einer weiterentwickelten Welt, in der Menschen mündig für sich Entscheidungen treffen?

Wir stellten fest, dass engagierte Zahnärzte ein Ziel haben, das sich weitgehend mit dem unseren deckt: Dem Patienten Qualität und Ästhetik „in den Mund zu geben“ (nehmen doch Zahnärzte selbst unsere Dienstleistun­gen für sich und ihre Angehörigen gerne in Anspruch). Hier wird System­partnerschaft gelebt. Daher entschlos­sen wir uns, nicht mehr nur für den Zahnarzt, sondern mit dem Zahnarzt gemeinsam für den Patienten/Klienten zu arbeiten – was für uns eine Art Pa­radigmenwechsel bedeutete, nämlich im Trialog Qualität und Schönheit ge­meinsam zu erarbeiten.

Der Patient, der dann auch unser Kunde/Klient werden kann, kommt nun im Vorfeld zu uns in unsere Wirkstätte. Wir nehmen uns Zeit für ihn. Er wird informiert, worauf es bei qualitativ hochwertigem und ästhetischem Zahnersatz ankommt. Durch Zuhören erfahren, was der Patient in seinem „tiefsten Inneren eigentlich will“, das ist die Grundlage für einen typengerechten, individuellen Zahnersatz/Kunstwerk. Erst dann können wir als Zahn- und Mundgestalter mit Phantasie und Kreativität und einer Kombination von Form, Farbe und Oberflächenstruktur unverwechselbare Restaurationen schaffen. Er bekommt verschiedene Varianten für seine speziellen Probleme und Wünsche aufgezeigt. Voraussetzung und Zielsetzung ist ein vertrauensvolles Miteinander im Trialog von Patient, Zahnarzt und uns. Der persönliche Dialog neben dem zahnärztlichen Befund erlaubt auch eine zahntechnische Analyse und eine physische Diagnostik mit provisorischer Gestaltung, um so die finale Restauration optimal zu realisieren. So gut vorbereitet ist es möglich, die natürliche orale Heimat eines Patienten/Klienten optimal zu rekonstruieren. Um gute Entscheidungen zu treffen, muss dann mutig mit Freude und ohne Angst die beste Möglichkeit in Angriff genommen werden. Aber nicht immer „passt man“ zueinander. Preis- oder Quali­tätsvorstellungen differieren manch­mal. An diesem Punkt besteht die Möglichkeit, sich noch anders zu ent­scheiden.
Bei der Herstellung der tatsächlichen Restauration werden Ästhetik und Funktion gemeinsam erarbeitet. Auch Phonetik, Profil und Bestimmung des Lippenrots werden beachtet. Jugend­bilder können dabei wertvolle Orientie­rungshilfen sein. Die neuen Zähne werden also zu keinem Zufallsprodukt. Für uns selbstverständlichen außer­gewöhnlichen Service für unsere zahnärztlichen Partner bieten wir eine passende und perfekte Arbeit an, die beim Einsetzen des neuen Zahnersat­zes allen Beteiligten Freude bereitet. Anschließende Diskussionen über Farbe, Form, Okklusion oder Achsen­neigung gehören der Vergangenheit an.

Hier kommt die Idee des dritten Weges zum Tragen. Der Patient/Klient ist nicht nur im Kontakt mit seinem Zahnarzt sondern auch mit seinem Zahn- und Mundgestalter®, der die neuen Zähne herstellt. Hier schließt sich das kom­munikative Dreieck des Trialogs, in dem unsere Werkstätte nicht nur Er­füllungsgehilfe des Zahnarztes ist, sondern auch gleichwertiger Partner.

Natürlich war dieser Weg nicht ohne harte Arbeit, Mut, Durchhaltevermö­gen, Liebe zum Menschen und oft nur mit Humor möglich. Viele Diskussio­nen, ständige Weiterbildungen, auch Trennungen, sich im Klaren darüber sein, dass man sich unbeliebt machen könnte und viele andere Dinge ge­hörten zu unserem Alltag. Daraus ent­stand dann die Marke arsdentis® (1999): Ein Konzept, bei dem der Zahn- und Mundgestalter® seine Arbeit in Freiheit und Würde kunstfertig um­setzen kann – zum Wohle des Patien­ten, des Zahnarztes und seines eige­nen. Leider ist zu beobachten, dass unser Name arsdentis in modifizierter Schreibform immer wieder durch so manchen Trittbrettfahrer missbraucht wird.

Was für uns ein partnerschaftliches, zielorientiertes Arbeiten bedeutet heißt, dass hinterher jeder zufrieden, manchmal sogar begeistert ist. Team­arbeit statt Abhängigkeit.
Wir bekommen inzwischen nicht nur Anfragen unserer zahnärztlichen Part­ner, sondern viele Menschen entde­cken arsdentis® Johannes Müller für sich, was für uns eine große Unabhän­gigkeit bedeutet. Unter anderem be­steht auch die Möglichkeit in Erfahrung zu bringen, welche(r) zahnärztliche(r) Partner(in) gute oder sehr gute Ar­beitsunterlagen liefert, so dass auch unser Können umgesetzt werden kann. Feststellen konnte ich mit den Jahren, dass Partner oft die gleichen Werte haben wie wir (Menschenbild).

Die Beziehung Arzt – Patient wandelt sich. Patienten fragen nach und infor­mieren sich im Internet und bei uns direkt. Durch unser jahrzehntelanges Erfahrungswissen und der damit ver­bundenen Öffentlichkeitsarbeit (Bü­cher, Fernsehen, Vorträge) sind wir eine anerkannte Adresse geworden für die Herstellung von jeglichem Zahner­satz, der bei uns zu einem Kunstwerk wird. (Unikat – manchmal auch Luxus!) Darin liegt eine wunderbare Chance, hochwertige und ästhetische Arbeiten den Kunden/Klienten auch adäquat zu zeigen und zu erklären. Die Kosten der zukünftigen Versorgung be­stimmen letztendlich die Menschen selbst, die unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Erkennt der Patient/Klient den Wert unserer Arbeit, wird die Preisfrage zweitrangig (Leis­tungstransparenz). Dafür lohnt es sich, den Weg des Trialogs zu gehen: Mit Freude, Freiheit und Respekt, Qualität zu erreichen und das Wichtigste: wir dienen mit dieser Arbeitsweise dem Leben unter ganzheitlichen (holistischen) Aspekten oder anders gesagt, arbeiten mit Herz und Ver­stand. Gerade diese Grundsätze be­geistern die Menschen, die unsere Zähne tragen und machen uns als Team empfehlenswert! (Auch das Ge­sundheitssystem profitiert letztendlich durch unsere langlebige Arbeit). Nicht umsonst nehmen Zahnärzte, ihre Frauen und Mitarbeiter, oder auch Vertreter der Krankenkassen unsere Dienste bevorzugt in Anspruch. Das ist für uns zukunftsorientiertes Handeln im Sinne wünschenswerter Evolution. Oder anders gesagt: Einfach „Made in Germany“ in einer pluralistischen Ge­sellschaft.

Echte Qualität erleben Sie durch Ihre Sinne.

Einige der spontanen Reaktionen auf unser Editorial:

Danksagung zum Trialog-Konzept von Frau A. Brodale
Das Trialog Konzept

von Dr. Mark Lugenbühl